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Karies – vom Zahnbelag zum Schmerz

Karies ist eine Erkrankung der harten Zahnsubstanz. Sie beginnt mit Plaque –Zahnbelag, der sich aus Nahrungsrückständen bildet. In der Plaque lebende Bakterien – viele Millionen auf einer stecknadelkopfgroßen Fläche – greifen den Zahn an. Sie entmineralisieren den äußeren Zahnschmelz, durchdringen ihn, arbeiten sich ins weichere Dentin (Zahnbein) vor und breiten sich dort aus. Es entstehen Löcher, meist verbunden mit Zahnschmerzen.

Hauptproblem Nummer 1...
Einer der wichtigsten Faktoren, welche die Entstehung von Karies beschleunigen, ist Zucker. Je mehr davon an die Plaque gelangt, desto mehr Säure wird produziert (bereits nach 10 Minuten ist die Säureproduktion am größten!). Es bilden sich mehr Bakterien, der Zahnbelag baut sich weiter auf. Und wenn die Bakterien viel Zeit haben, bevor sie weggeputzt werden, können sie sich in Ruhe weiter vorarbeiten.

... und die Lösung
Zahlreiche Studien belegen, dass man Karies durch geeignete Vorsorge wirksam vorbeugen kann. Ein wichtiger Schritt ist die Reduzierung des Zuckerkonsums. Schritt 2: die regelmäßige Entfernung des Zahnbelags. Am besten putzt man 3-mal täglich 3 Minuten nach dem Essen mit einer (elektrischen) Zahnbürste und grundsätzlich, nachdem Zuckerhaltiges gegessen wurde. Mindestens einmal täglich (abends) sollten auch die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen gründlich gereinigt werden.

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