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Schlechte Zähne – Erbe oder Eigenschuld?

Eine Frage taucht immer wieder auf: Sind „gute“ oder „schlechte“ Zähne – im Sinne von Anfälligkeit für Karies und Parodontitis – erblich bedingt? Die Antwort lautet: leider nein. Der Zustand der eigenen Zähne hängt vor allem vom eigenen Umgang mit den Zähnen und der Zahnpflege ab.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Karies und Parodontitis reine Infektionskrankheiten sind, also von Bakterien verursacht werden. Dabei spielt die Zahnsubstanz des Einzelnen keine nennenswerte Rolle. Die individuelle Zusammensetzung des Speichels kann zwar Einfluss darauf haben, wie schnell die Zersetzungsprozesse durch Bakterien ablaufen – doch eine regelmäßige und gründliche Zahnpflege kann auch hier verhindern, dass Bakterien die Zähne stark angreifen.

Aber: Oft werden Karies und Parodontitis von Eltern auf Kinder übertragen – zum Beispiel durch das „Vorkosten“ beim Füttern von Kleinkindern mit Milchflaschensaugern oder dem Löffel. Achten Sie bitte darauf – und machen Sie auch bei Ihren Kindern die richtige Zahnpflege möglichst früh zu einem wichtigen, selbstverständlichen Ritual.

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